Vorträge


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2017

„Rituale, heilende Wege durch Trauer und Gedenken"
Mittwoch 15.11.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Hamburger Hospiz e.V., Helenenstraße 12

 

Nicht selten versagen Worte, wenn Hinterbliebene Abschied nehmen und erzählen, in welcher Weise der Abschied ihr Leben prägt, wie sie empfinden und was sie brauchen. Rituale hingegen kommen ohne Worte aus. Sie haben die Kraft einen haltgebenden Raum zu schaffen. In ihnen bekommen überwältigende und schmerzhafte Verluste eine aushaltbare Gestalt. Ge- lingt es, so Verlorenes – auch Unsagbares – wieder ins eigene Leben aufzunehmen, kann Heilwerdung er- fahren werden. Was aber sind Rituale? Was brauchen sie, um in der Tiefe wirken zu können? Evelyn Schmidt, Trostwerk-Bestatterin, gibt Antworten und erzählt bei- spielhaft von Bestattungsfeiern und Trauerprozessen, in denen heilsame Rituale gelungen sind. Außerdem gibt sie Anregungen für die Gestaltung von Trauer- und Gedenkritualen und beantwortet Fragen.


2016

„Gebt uns unsere Toten zurück!“
Mittwoch, den 20.11.2016  von 18:00 bis 20:00 Uhr
Hamburger Hospiz im Helenenstift (Veranstalter), Helenenstraße 12

Gebt uns unsere Toten zurück! ... hieß der Titel eines ermutigenden Vortrages, für den wir trostwerk-Bestatterin Evelyn Schmidt eingeladen hatten. Ihre zentralen Hinweise für die Zeit nach Eintritt des Todes bis zur Beisetzung fassen wir mit unseren Worten zusammen: Lassen Sie sich Zeit! Sie entscheiden, wer Ihnen wann in welchem Umfang hilft!

Vertrauen Sie auf Ihre Intuition! Die Veränderung in Ihrem Leben ist schwerwiegend. Sie dürfen sie mit allen Sinnen, mit ausreichend Zeit und aktiv gestaltend begreifen. Die Teilnehmer*innen rührten diese ermutigenden Worte sehr an. Einige erzählten in der Folge von sehr belastenden, sogar traumatischen Umständen in Krankenhäusern, mit Bestattern, Notärzten oder der Polizei, die ihnen das Abschiednehmen von ihren verstorbenen Gefährten erschwert hatten und unter denen sie bis heute litten.


„Von der Verschiedenheit der Toten ...“
Mittwoch, den 20.04.2016 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Hamburger Hospiz im Helenenstift (Veranstalter), Helenenstraße 12

Was unterscheidet die "Verschiedenen" von den Lebenden? Das wollten 60 TeilnehmerInnen unserer Veranstaltung "Von der Verschiedenheit der Toten" am 20.4.2016 vom Bestatter Christian Hillermann (trostwerk) wissen. Dieser beschrieb das Totsein seiner Kunden als einen erfahrbaren Wandlungsprozess im Neu-Werden. Was überraschen mag: Hillermann und sein Team erleben und gestalten in ihrer Versorgung Beziehungen mit den Toten. Sie ermutigen hinterbliebene Angehörige dazu, sich ebenfalls auf ihre Wahrnehmung und Intution einzulassen und behutsam mit den eigenen und den erahnten Bedürfnissen der Verstorbenen umzugehen. Die Zuhörer waren tief ergriffen und sparten mit Lob nicht: Zwei lassen wir zuworte kommen: "...vielen Dank für diesen inspirierenden und tollen Vortrag, der mich sehr berührt hat. Danke, dass Sie immer wieder so wertvolle Menschen einladen!", "...Ihnen ein dickes Lob für die Veranstaltung mit Christian Hillermann. Es war ein ganz besonderer Vortrag und ich habe mich tief berührt und sehr bereichert auf den Heimweg gemacht."


„Was geschieht nach dem Tod?“ von Christian Hillermann
Donnerstag, den 10. März 2016, 19:00 Uhr
Kloster Medingen, Bad Bevensen
Veranstalter: Hospizdienst Uelzen

trostwerk-Inhaber Christian Hillermann umriss in seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion mit zukünftigen ehrenamtlichen SterbebegleiterInnen, was zwischen Tod und Bestattung notwendig und was möglich ist und was aus trostwerk-Erfahrung für den Abschiedsprozess hilfreich sein kann.


„Neue Formen im Umgang mit Trauernden“
Sonntag, den 14. Februar 2016, 15:00 Uhr
Cordes-Halle im Bestattungsforum auf dem Ohlsdorfer Friedhof
Veranstalter: Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof


Unter dem Titel "Neue Formen im Umgang mit Trauernden" gab trostwerk-Inhaber Christian Hillermann Einblicke in Ethik, Theorie und Praxis einer empathischeren und lebensfreundlicheren Bestattungskultur. Auf Grundlage seiner Kritik an allzu standardisierten Bestattungskonventionen entwickelte er ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Selbstbestimmung trauernder Angehöriger und ermutigte zu individueller Kreativität im Abschiedsprozess.