trostwerk-Veranstaltungen  

Neben der Veranstaltungschronik informieren wir an dieser Stelle auch über zukünftige Veranstaltungen. Wer per Mail auf dem Laufenden gehalten werden möchte, richte bitte eine Mail an kontakt@trostwerk.de und schreibe in die Betreffzeile
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2012

Erinnerungsfeier
Sonntag, den 22. April 2012
Das Bauernhaus, im Volkspark, Bahrenfeld

Bei unseren Toten – nur zu Besuch

Diesmal hatten wir zu unserer Erinnerungsfeier in das Bahrenfelder Bauernhaus eingeladen: Im Volkspark gelegen, zwar ohne Auto schwer zu erreichen, dafür aber wirklich mitten in der Natur und damit den wandelnden Kräften nahe. Wieder kamen über 100 An- wie Zugehörige, um sich gemeinsam an ihre im vergangenen Jahr gestorbenen und mit trostwerk bestatteten Toten zu erinnern.

„Ein Stück weit war es so, als ob wir wirklich bei unseren Toten zu Besuch gewesen wären. Die gemeinsame Besinnung an dem Titel Nur zu Besuch der Toten Hosen entlang war bewegend. Selbst das Wetter spielte mit: War von Regen die Rede, begann es draußen schlagartig zu regnen. Als ob der Himmel zuhörte … Wie aus diesen Tiefen wieder rausfinden? Ganz einfach: Sehr handfest in einem großartigen Durcheinander Blumen in Töpfe pflanzen. Aber auch das Zusammensein über leckeren kleinen Speisen tat gut, der Austausch oder einfach nur sehen und fühlen, wir sind viele! Schön war’s.“

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2011

Stand auf dem Eppendorfer LandstraĂźenfest 4./5. Juni 2011

Dürfen Trauernde mitfeiern? Dieser Frage stellte sich das trostwerk mit einem Stand auf dem Eppendorfer Landstraßenfest 2011. Unter dem Motto anders denken, anders leben, anders feiern, anders bestatten gab es die Möglichkeit Ballons mit Grußbotschaften in die Lüfte zu schicken. Eine andere Art von Stiller Post, die einige nutzten, andere zu Gesprächen anregte und vielen zu denken gab. Flyer, Postkarten und Newsletter wurden gegriffen. Am besten aber gingen die Haribos weg.

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Erinnerungsfeier
Sonntag, den 10. April 2011
Café Seeterrassen in Planten un Blomen

ʺYou’ll never walk aloneʺ

Unter diesem Motto stand die Erinnerungsfeier, zu der trostwerk am 10. April 2011 in das Café Seeterrassen eingeladen hatte.  An die 110 Menschen fanden  am Spätnachmittag in Planten un Blomen zusammen, um sich gemeinsam ihrer im vergangenen Kalenderjahr gestorbenen und mit trostwerk bestatteten Toten zu erinnern.

„Unruhig zu Anfang, es ist eben schwer, in dieser Gegend einen Parkplatz zu finden. Und dann auf einmal ganz still. Als ob durch das alleinige Verlesen ihrer Namen die Toten in den Raum gerufen werden. Innehalten, nachspüren, ʺYou’ll never walk aloneʺ - was bedeutet das? Nicht nur in Worten: Jede/r darf sich ein Stück „goldenen Himmel“ mit nach Hause nehmen. Einige Stunden zusammen sein, gemeinsam essen und trinken mit Menschen, die Abschied hautnah erlebt haben.

Die trostwerkerInnen haben es diesmal schwer, zu erfahren, wie die Geschichten weitergegangen sind -  es sind so viele! Ja, auch wenn es unsere Gesellschaft nicht glauben will: Trauernde gibt es viele! Das war stark und eindeutig spürbar – und ein bisschen tröstlich auch.“

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2010

Der Tod und das Mädchen
Zwei Abende mit dem berĂĽhmten Streichquartett von Franz Schubert

Mittwoch, 16. Juni 2010, 19:30
Clubabend in den Probenräumen des Hamburger Kammerkunstvereins

Werkstattabend mit Gespräch bei Brot und Wein. Musiker des Hamburger Kammerkunstvereins spielen Schubertes Streichquartett Nr. 14 d-moll D 810, »Der Tod und und das Mädchen«. “

Es sprechen miteinander:
Prof. Dr. A.F. Holstein, Arzt, UKE Hamburg
Richard Hölck, Pfarrer, Christuskirche Wandsbek
Christian Hillermann, Bestatter, Trostwerk Hamburg

Es musizieren: Swantje Tessmann, Bratsche
Benjamin Spillner, Violine
Andreas Pfaff, Violine
Johannes Krebs, Violoncello


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Erinnerungsfeier
Sonntag, den 18. April 2011
Café Seeterrassen in Planten un Blomen

Als ich meinen Schmerz in den Acker der Geduld pflanzte, brachte er die Frucht der GlĂĽcks hervor. (Khalil Gibran)

Unter diesem Spruch stand die Erinnerungsfeier, zu der trostwerk erstmalig am 18. April 2010 in das Café Seeterrassen eingeladen hatte.  An die 60 Menschen fanden  am Spätnachmittag in Planten un Blomen zusammen, um sich gemeinsam ihrer im vergangenen Kalenderjahr gestorbenen und mit trostwerk bestatteten Toten zu erinnern.

„Die Sonne durchflutete den Raum, um uns herum tobte das Spielplatzleben und dennoch fanden wir Stille für das eigene Tun. Mit Ritualen, der Verlesung der Toten, einer Meditation, Singen und gemeinsamem Essen und Trinken. Tod und Leben ganz dicht beieinander. Auf Tuchfühlung mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Im Austausch auch mit den trostwerkerInnen -  erzählen, wie die eigene Geschichte weitergegangen ist … Schön war es.“

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Filmabend zum Weltkrebstag:
Donnerstag, 04. 02. 2010, 20:15 Uhr,
Kulturhaus Eppendorf (MartinistraĂźe 40)
Film: Marias letzte Reise
(Regie: Reinhard Kaufmann,
mit Monica Bleibtreu):

Ihre Tage sind gezählt -  die 71-jährige Bäuerin Maria hat Krebs, will aber raus aus dem Krankenhaus und zurück in ihre geliebte Umgebung am Staffelsee in Oberbayern: Auf ihrem Hof, bei ihren Blumen, Büchern und duftenden Obstbäumen möchte sie die letzten Tage des Lebens verbringen. Dafür kämpft sie vehement und entlarvt dabei auf ihre beherzte Art Widersprüche bis "Unsinn" in der medizinischen Versorgung Krebskranker.

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2009

trostwerk zeigt am 4./5./6./7. November 2009, 21:00
den Film „Mein Leben ohne mich“
(von Isabel Coixet, Spanien / Kanada 2003)
in dem Café- und Culturhaus SternChance (Schanzenpark)

Zum Film: Die 23-jährige Ann erfährt, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat. Sie verweigert eine Behandlung und entschließt sich, niemandem zu erzählen, dass sie sterben muss, nicht einmal ihren nächsten Verwandten. Scheinbar führt sie ihr Leben weiter wie bisher.Tatsächlich aber schaut sie ihrem baldigen Tod sehr bewusst ins Auge: Sie setzt sich in ein Café und schreibt eine Liste von Dingen auf, die sie noch erledigen will, bevor sie stirbt. Und bereitet so sich und ihre Familie auf ihr Leben ohne sie vor.

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Gewebespende – Die menschliche Leiche nur Rohstoff?
Vortrag von Martina Keller
am Donnerstag, den 04. Juni 2009 um 20 Uhr:

Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub - das war einmal. Ist die menschliche Leiche zu einem Ersatzteillieferanten für die Medizin geworden? Fast alles vom toten Körper lässt sich verwerten: Augenhornhäute, Herzklappen, Knochen, Sehnen, Knorpel, Muskelhäute und Haut. Anders als Organe gelten Gewebeprodukte hierzulande als Arzneimittel, ein Teil davon darf gehandelt werden wie die Medikamente der Pharmaindustrie. Nur selten sind Gewebe dabei lebensrettend, häufig verbessern sie allerdings die Lebensqualität von Patienten, mitunter werden sie auch für Lifestylemedizin verwendet, etwa Schönheitsoperationen. Was bedeutet es für die Hinterbliebenen, einen Verstorbenen für die Gewebespende freizugeben? Und was für Konsequenzen hat das für das Abschiednehmen? Wandelt sich der Umgang mit dem toten Körper?

Martina Keller arbeitet als Wissenschaftsjournalistin in Hamburg, u.a. fĂĽr Stern, Zeit, Geo Wissen oder die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Sie ist Autorin des Buchs Ausgeschlachtet. Die menschliche Leiche als Rohstoff, das im Oktober 2008 im Econ-Verlag erschienen ist.

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2008

Autonomie am Lebensende? PatientenverfĂĽgungen, Sterbehilfe und das Recht auf Selbstbestimmung.
Vortrag von Dr. Stefanie Graefe
am Donnerstag, den 28. Februar 2008 um 20 Uhr:

Patientenverfügungen versprechen ein selbstbestimmtes Leben „bis zum Schluss“. Dabei ist Sterben eine Phase des Lebens, in der herkömmliche Vorstellungen von Selbstbestimmung nur noch begrenzt greifen. Inwiefern also ist dieses Versprechen erfüllbar? Welche Vorstellungen von Autonomie, welches Menschenbild und welche Ideale „guten Sterbens“ liegen ihm zugrunde? Und kann es so etwas wie eine „staatlich garantierte“ Autonomie am Lebensende geben? Stefanie Graefe stellt die weithin akzeptierte Notwendigkeit einer gesetzlichen Absicherung von Patientenverfügungen in Frage. Ihrer Meinung nach führen diese letztlich nicht zu weniger, sondern zu mehr Fremdbestimmung.

Dr. Stefanie Graefe ist Soziologin, Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg und freie Autorin. Anfang Februar erscheint ihr Buch „Autonomie am Lebensende?“ Biopolitik, Ökonomisierung und die Debatte um Sterbehilfe im Campus Verlag.

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2007

“Lähmende Trauer? Lebendiger Abschied – Aufbruch aus der Bestattungsroutine”.
Vortrag von trostwerk-Inhaber Christian Hillermann
am Freitag den 9. November 2007 um 14 Uhr
in den Räumlichkeiten von “Ross - Gesundes Licht” im Phoenixhof. Rahmen bildet die Messe “Beste Dienste Leisten”
am Freitag, den 9. November 2007, 13-19 Uhr und Samstag, den 10. November 2007, 10-19 Uhr
im Phoenixhof, Ruhrstr. 11 a, Hamburg-Altona:

Das Bestattungsunternehmen trostwerk präsentiert sich an zwei Tagen auf einer Dienstleister-Messe im wunderschönen Ambiente des Phoenixhofes, eines restaurierten ehemaligen Fabrikareals in Altona.

Im Rahmen dieser Messe stellen etwa 35 inhabergeführte (Kunst-)Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe aus verschiedenen Arbeitsbereichen ihre Arbeit vor. Die gemeinsame Klammer der ausstellenden Betriebe liegt neben ihres Sinnes für ästhetische Fragen in der alltäglichen Orientierung an Werten wie Menschlichkeit, Nachhaltigkeit und Gesundheit.

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“Was tröstet uns?”
Diskussion mit Annette Rosenfeld und Olav Meyer-Sievers 
am Montag, den 16. Juli 2007 um 20 Uhr:

Im Sterben und Tod gehen wir über eine Schwelle. Mit der Abschiedsfeier ist häufig ein Punkt erreicht, wo wir unsere Gestorbenen ihrer Wege ziehen lassen und selbst winkend zurückbleiben. Was hilft uns dabei? Worte, Texte, Musik – kommen Sie darüber ins Gespräch mit den TrauerrednerInnen Annette Rosenfeld und Olav Meyer-Sievers, die Gedanken und Beispiele aus ihrer Arbeit vorstellen.

Die Diplom-Theologin Annette Rosenfeld ist freie Trauerrednerin, Ritualgestalterin und Sterbeamme. Der gelernte Fotograf Olav Meyer-Sievers arbeitet freiberuflich als Creative Consultant fĂĽr Unternehmenskommunikation und als nichtkonfessioneller Trauerredner. AuĂźerdem betreut er fĂĽr das Kriseninterventionsteam des DRK ehrenamtlich Menschen, die von traumatischen Ereignissen betroffen sind.

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2006

Keiner stirbt fĂĽr sich allein. Sterbehilfe, Pflegenotstand und das Recht auf Selbstbestimmung.
Vortrag von Dr. Oliver Tolmein
am Montag, den 13. November 2006 um 20 Uhr:

Ein würdevoller Tod ist nur möglich, wenn die Verhältnisse im Leben würdevoll sind – das gilt besonders für die letzten Monate und Wochen, die einem Schwerkranken bleiben. Oliver Tolmein erläutert den Zusammenhang zwischen mangelhafter Schmerztherapie, der Versorgungslage in Alten- und Pflegeheimen und würdevollem Sterben. Er vertritt die provokante These, dass die derzeitige Diskussion um Sterbehilfe viel zu oft zum Plädoyer für den schnellen Tod gerät. Damit gibt er der Debatte um ein selbstbestimmtes Sterben eine neue Richtung.

Dr. Oliver Tolmein ist Rechtsanwalt, spezialisiert auf Medizin- und Behindertenrecht, mit eigener Kanzlei in Hamburg. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben und arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als Journalist. In diesem Jahr ist sein Buch „Keiner stirbt für sich allein. Sterbehilfe, Pflegenotstand und das Recht auf Selbstbestimmung“ bei C. Bertelsmann erschienen.

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Trauer nach Suizid - (k)eine Trauer wie jede andere?
Vortrag von Chris Paul
am Montag, den 10. Juli 2006 um 20 Uhr:

Ein Suizid gilt nicht als Todesart wie andere, für die überlebenden Angehörigen und FreundInnen bringt er oft zermürbende Schuldgefühle, Fragen nach dem eigenen Wert und dem Sinn des Lebens überhaupt mit sich. Chris Paul beschreibt, wie durch äußere und innere Faktoren der notwendige Trauerprozeß nach einem Suizid erschwert wird. Sie ermutigt die Betroffenen, sich mit allen widersprüchlichen Gefühlen in den Mittelpunkt ihres grundsätzlich veränderten Lebens zu stellen. Für alle, die Trauernden nach einem Suizid beistehen möchten, gibt sie praktische Hinweise, wie diese Unterstützung aussehen kann.

Die Fachautorin und Trauerbegleiterin Chris Paul lebt und arbeitet in Bonn. Sie ist Vorsitzende des Trauerinstitut Deutschland e.V. und arbeitet eng mit AGUS e.V. (Angehörige um Suizid) zusammen. Ihr Buch „Warum hast du uns das angetan?“ erscheint jetzt in erweiterter Neuauflage beim Gütersloher Verlagshaus.

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Vergängliche Kunst. Bilder, Skulpturen und Särge.
Ausstellung von Kim Howard
am Samstag, den 27. Mai 2006 ab 16 Uhr:

Die amerikanische Künstlerin Kim Howard lebt und arbeitet seit 1993 in Hamburg. Vor circa sechs Jahren übernahm sie die Gestaltung unserer Geschäftsräume. Im Zuge dessen bemalte sie einen Sarg als Ausstellungsstück. Die positive öffentliche Resonanz hat dazu geführt, dass wir ihre künstlerische Sarggestaltung in unser ständiges Angebot aufgenommen haben.

Am Samstag zeigt die Künstlerin neben bemalten Särgen ihre neuesten Skulpturen und Bilder. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam Kunst zu erleben, die in ihrer Schönheit so einzigartig und vergänglich ist wie das Leben...

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2006

Kinder begegnen dem Tod.
Vortrag und Diskussion mit Anja Wiese
am Montag, 27. Juni 2005 um 20 Uhr:

„Wenn wir sterben, bleibt die Schale auf der Erde liegen. Der Rest verreist“, sagt der sechsjährige Lars. Über den unbefangenen und oft ganz anderen Umgang von Kindern mit Sterben, Tod und Trauer soll an diesem Abend eine Annäherung an diese Lebensthemen versucht werden.

Anja Wiese arbeitet als Trauerbegleiterin im Hamburger Verein fĂĽr Verwaiste Eltern und ist Vorstandsmitglied des Instituts fĂĽr Trauerarbeit

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Männer trauen sich – Männer können trauern!
Vortrag und Diskussion mit Uwe Sanneck
am Montag, 23. Mai 2005 um 20 Uhr:

„Mann oh Mann, Du trauerst ja gar nicht richtig...“ Oft gesagt, häufig gedacht, immer wieder gehört, niemals bewiesen und doch geistert dieses Gerücht durch die Lande. Trauern Männer? Aber ja! Nur anders, so wie alle Trauernden ihren eigenen Weg durch die Trauer finden und gehen. Eine kleine Exkursion durch die Welt der Männertrauer.

Uwe Sanneck arbeitet als Trauerbegleiter und ist Vorstandsmitglied des  Instituts für Trauerarbeit

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2004

Mit dem Abschied leben. Trauerarbeit als heilsame Antwort in der Begleitung schwerstkranker Menschen.
Vortrag und Diskussion von und mit Karen Brüggemann (Sozialpädagogin im Hospizbereich)
am Mittwoch, 28.04.04 um 20 Uhr:

In diesem Vortrag werden Wege aufgezeigt, der Trauer von schwerstkranken und sterbenden Menschen offen zu begegnen. Hierzu wird im ersten Teil die Form der Trauerarbeit dargestellt, wie sie sich ĂĽberwiegend aus der Arbeit mit trauernden Hinterbliebenen entwickelt hat. Im zweiten Teil geht es darum, dass und in welcher Weise diese Trauerarbeit auf die Begleitung von Menschen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen ĂĽbertragen werden kann. Ihre Auffassung von Trauerarbeit wird die Referentin mit Beispielen aus ihrer bisherigen Berufspraxis verdeutlichen.

Karen Brüggemann ist Sozialpädagogin und arbeitet seit mehreren Jahren hauptamtlich im Hospizbereich, davon in den letzten drei Jahren im Hamburg Leuchtfeuer Hospiz.

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Mascha Kaléko „Ich lass mich nicht zähmen“ Die Lebensreise einer Dichterseele in Szene gesetzt von Dorit Meyer zu Gast im trostwerk:
am Miittwoch, 31.3. & Do, 1.4. jeweils um 20 Uhr:

Die Schauspielerin und Tanzleiterin Dorit Meyer steht seit 1997 mit eigenen Theaterprogrammen auf der Bühne. In Ihrem neuesten Programm „Ich lass mich nicht zähmen“ zeichnet sie das Leben von Mascha Kaléko in deren eigenen Worten und mit einfacher, aber aussagekräftiger Requisite nach. Eine Tür, ein Stuhl, eine Schreibmaschine und ein Koffer reichen Dorit Meyer, das Publikum auf diese Reise durch ein bewegtes Leben mitzunehmen. Bühnenbild: Djeongho Roh / Friedrich Gastell; Regie: Tatjana Sarazhynska; Kompositionen: Thomas Winckler

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"Warum brauchen wir einen Ort zum Trauern und Gedenken?“
Vortrag und Diskussion von und mit Josephine Peters-Bustorff (Steinmetzin und Bildhauermeisterin)
am Donnerstag, 12. Februar 2004 um 20 Uhr:
Wenn das Sichtbare vergangen ist, bleiben Liebe und Erinnerung ... Geschichte und Wandel der Friedhofkultur, Möglichkeiten individueller Grabgestaltung, Probleme der anonymen Beisetzungsformen.

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2003

"Wie persönlich nehmen Sie den Tod?..." Möglichkeiten selbstbestimmter Abschiedsgestaltung und „anderer“ Bestattungen.
Ein Diskussionsabend mit Cordula Caspary (Bestatterin aus Bremen), Christian Hillermann (trostwerk) und dem Publikum
am Mittwoch, 10. Dezember 2003 um 20 Uhr

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"Und nun habe ich diese Erfahrung auch gemacht..."
Texte ĂĽber Sterben, Tod und Trauer, Lesung von Andreas Blechschmidt
am Mittwoch 5. November 2003 um 20 Uhr:

Seit schriftliche Zeugnisse Teil der kulturellen Überlieferungen sind, gehören für Sie Sterben, Tod und Trauer zu den immer wiederkehrenden Themen. In einem Streifzug durch die Literatur der letzten Jahrhunderte wird den unterschiedlichsten Zeugnissen nachgespürt. Vom Brief über Tagebuchaufzeichnungen bis hin zur Lyrik und Prosa wird die Lesung einen facettenreichen Einblick in die Beschäftigung der Menschen mit dem Lebensereignis, dass alle teilen, nämlich dem Tod, geben.

Bei Interesse rufen Sie uns an oder schicken Sie eine E-Mail an:

kontakt@trostwerk.de

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